Monitoring unterschiedlicher Massivbaustoffe

Auftraggeber:

Laufzeit: 05/2016 – 11/2016

Projektpartner:

Kurzzusammenfassung:

Beim geplanten Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau eines 3-geschossigen rechteckigen Bürogebäudes im KfW-Effizienzhaus 55-Standard, nach EnEV 2014 (ab 01.01.2016), das zukünftig die Firmenzentrale und zugleich Vorzeigeobjekt eines Bauunternehmens sein wird. Die Besonderheit des Vorhabens liegt in der Wahl verschiedener Aussenwandsysteme zur Errichtung der Geschosse. Jede Etage wird in einem unterschiedlichen Massivbaustoff errichtet. Geplant sind: perlitegefüllte Ziegel, Beton mit WDVS sowie Kalksandstein mit WDVS.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Gesamtkonzepts zur Realisierung des Bürogebäudes, wobei eine hohe Aufenthaltsqualität/Behaglichkeit sowie die Ökobilanzierung und die Wirtschaftlichkeit vorrangig sind. Letztlich soll durch ein zwei Jahre andauerndes Monitoring dargestellt werden, welche der drei unterschiedlichen geschossweise verwendeten Massivbauweisen diese Planungsziele bestmöglich erfüllt.

Um den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen eines Gebäudes zu reduzieren, ist es notwendig, die Eigenschaften der Gebäudehülle und -technik, insbesondere im laufenden Betrieb, zu untersuchen. Für ein besseres Verständnis der Differenzen zwischen der erwarteten und tatsächlichen Leistung von Gebäuden ist es erforderlich, den Energieverbrauch, das Nutzerverhalten und den Raumkomfort messtechnisch zu untersuchen. Das Monitoring wird die Differenzen zwischen tatsächlichen und erwarteten Eigenschaften aufzeigen und somit die Risiken bzgl. der Amortisationsdauer von Investitionen reduzieren. Daneben können auch Unsicherheiten in Bezug auf Nutzerakzeptanz und Benutzerfreundlichkeit gemindert werden.

Die Ergebnisse werden in Berichtsform ausgearbeitet, in welchem die drei verwendeten Massivbauweisen in Bezug auf die Fragestellungen vergleichend gegenüber gestellt werden.